Samstag, 25. Juli 2020

Hardy Pfad


Eigentlich wollten wir einfach nur in Wald und mit etwas Glück vielleicht ein paar Pilze finden. 
Doch irgendwie kam alles anders:
Geparkt hatten wir am Waldparkplatz Kreuzung L1115 und Straße Forsthof . Also hier
Ein schöner großer schattiger Parkplatz.

Dort fanden wir dann dieses Schild und unsere Neugier war geweckt.
Wir hatten zwar schon einmal davon gelesen, doch dann einfach wieder vergessen.


Der Weg ist insgesamt schön ausgeschildert, 
breit und auch sicher sehr gut mit einem Kinderwagen, oder Rollstuhl zu bewältigen. 

Nach nur kurzer Zeit, kommt man auch an einem kleinen Tümpel vorbei, an dem man allerlei Getier beobachten kann. Unser Willy fand es da wahnsinnig spannend.

 
Ein paar Schritte weiter beginnt der eigentliche Pfad.


Hardy "begrüßt" alle Waldbesucher persönlich.
An dieser ersten Station findet man auch gleich die Möglichkeit für eine kleine Rast. 

Es gibt viele, wirklich liebevoll gestaltete Stationen, die zum Verweilen einladen. 
Wir halten uns mit den Bildern etwas zurück, um nicht alles zu verraten. 
Aber so viel sei gesagt, auch unser Willy fand es ziemlich aufregend. 
Vor allem diese Station, oder besser gesagt, was zu dieser Station führt. 
Da kam doch tatsächlich der Jagdhund zum Vorschein.

 
Gernot's Lieblingsstation war die mit dem Wasserrad. 
Hier kann man sich wirklich wunderbar beschäftigen. 
Der einzige Punkt der mich persönlich gestört hat, 
waren die Plastikeimer die noch zusätzlich 
zu den liebevoll gestalteten Holzeimern liegen gelassen wurden. 
Sicher nicht von den Erstellern des Pfades, sondern von Besuchern zurück gelassen.


Es gibt am "Feuersee" sogar die Möglichkeit zu grillen. 
Wir waren erst am Abend hier und somit können wir nicht beurteilen 
wie viel da an einem Mittag los ist.


Aber wer eine Picknickdecke einpackt und sich mit dem Essen alle Optionen offen hält,
 findet mit Sicherheit auch so ein schönes Plätzchen.

Selbst die Enten sind an Publikum gewöhnt und suchen nicht gleich das Weite,
 wenn man an das Seeufer tritt.


Wir haben nur wenige der 16 Stationen ausprobiert, sondern sind eher nur durchspaziert. 
Trotzdem waren wir ungefähr eine Stunde unterwegs. 
Es gibt da echt einiges zu entdecken und wir denken, man kann dort Kindern 
wirklich schöne Stunden verbringen. 
Also Zeit einpacken und mit allen Sinnen genießen.  
Gerade jetzt in der Covid-19 Zeit ist so ein Pfad ein kleines Juwel.
Kleine Anmerkung noch: Außer uns war auch einiges an Stechviecher unterwegs. 
Wir waren froh, Vorsorge getroffen zu haben.

Vielleicht habt ihr ja nun auch Lust bekommen und werdet Hardy auch einen Besuch abstatten.
Dann schaut vorher noch auf der Seite der Stadt Steinheim vorbei. 
Dort findet ihr einen Flyer und ein Waldrätsel zum Pfad.

Wir wünschen Euch viel Spaß dabei!


Liebe Grüße und bleibt gesund, 

Anja, Gernot und Willy