Sonntag, 17. Mai 2020

Spiegelberger Bergbaulehrpfad

Heute hat es uns wieder rausgezogen. Doch wir wollten nicht all zu weit fahren und beschlossen, an dem Wanderparkplatz  Warthofklinge in der Nähe von Nassach zu halten. 
Dort entschieden wir uns für den Spiegelberger Bergbaulehrpfad, der mit seinen 5,9 km genau unserem heutigen Laufziel entsprach.
Alle wichtigen Infos findest du hier:
Wichtig: Der Weg ist weder Rollstuhl noch Kinderwagen tauglich!
Los ging es Richtung Straße. Dort führt der Weg erst Richtung links zu einem Infoschild. Kleiner Tipp: Spart Euch diesen Abstecher! Die Straße ist eine Rennstrecke für Autos und Motorräder. Geht gleich rechts, denn da geht der eigentliche Weg los.
Auf der anderen Straßenseite führt der Weg in den Wald, den Berg hoch.
Über die gesamte Strecke findet man immer wieder diese Infoschilder
Doch manchmal, führt ein Wegweiser 
nicht unbedingt zu dem was man sich vorgestellt hat.
Mehr als dieses Schild war von dem Steinbruch leider nicht zu entdecken. 
Doch die Wege sind recht abwechslungsreich. 
Über einen Wiesenpfad, der kaum als Weg auszumachen war,
zu einem Gestrüpp-Trampelpfad in dem nur der Dackel aufrecht laufen konnte, zu Geröll,..
... und mehreren Serpentinenwegle. Selbst über Bäume mussten wir klettern.
Aber das machte das Ganze abwechslungsreich. 
Im Wald entdeckten wir neben Bärlauch und Waldmeister auch diese schöne Akelei,
welche in verschiedenen Farben zu finden waren.
Auch an diesem Bächlein, was wohl der Nassachbach sein muss, kamen wir vorbei. 
Selbst unser wasserscheue Willy hat sich kurz darin die Pfoten abgekühlt. 
Doch unsere eigentliches Ausflugs-Highlight, kam dann im Anschluss. 
Doch seht selbst:
Der Stollen kann auch besichtigt werden.
Nur leider zur Zeit, Dank Covid-19 nicht. 
Aber er liegt ja nicht aus der Welt und wir sind nun schon etwas neugierig geworden. 
Mehr Infos zum Bergwerk gibt es auch hier: Besucherbergwerk Wetzsteinstollen

Am Parkplatz des Bergwerks ging der Weg wieder über einen kleinen Weg weiter. Wieder musste die Straße überquert werden. Auf der anderen Straßenseite führte der Weg gleich wieder ins Gebüsch und über einen Pfad auf einen größeren befestigten Weg, der dann zu unserem Wanderparkplatz führte.

Alles in allem war es doch ein ganz netter Weg, so im Nachhinein betrachtet, auch wenn wir am Anfang doch echt etwas enttäuscht waren.

So das war es für heute. 

Liebe Grüße und bleibt gesund!

Anja