Dienstag, 13. Dezember 2016

Gebäckpresse, oder besser Schrottpresse?

Eigentlich sollte hier das Bild meines Weihnachtsgebäck stehen.

Schon seit langem kommt in mir immer mal wieder der Wunsch hoch, Besitzer einer Gebäckpresse zu sein. Gleichmäßige Plätzchen, schönes Teegebäck. Das war mein Gedanke. 
In einem Billigladen hatte ich dann schon eine Gebäckpresse in der Hand, legte sie aber zurück. Ich dachte, so ein Billigteil kann nicht funktionieren. 
Heute dann, traf ich beim Einkaufen auf ein Modell der Firma Kaiser. Nicht ganz so billig, aber  noch erschwinglich. 
Der erste Eindruck, stabil. 
Ich dachte bei dem Namen wird das Ding schon was taugen. Also heim und das beiliegende Rezept hergestellt. Stutzig wurde ich schon, da beim Rezept weder eine Zeit noch eine Backtemperatur angegeben war. Aber wie sich herraus stellte sind die Angaben gar nicht nötig! ;)
Nachdem ich die Presse gespült hatte, füllte ich den Teig in die Gebäckpresse und setzte die erste Scheibe ein. 
 2-3 mal gedrückt und dann aufsBackblech gesetzt. Dort wieder 1x gedrückt. Genau wie in der Anleitung beschrieben. Doch da war NICHTS, rein GARNICHTS der Teig klebte an der Scheibe. auch Versuch Nr.2 mit 2x drücken ging in die Hose. Scheibe gewechselt, wieder versucht (mit mehreren Scheiben ausprobiert),
wieder erfolglos. Teig aus der Presse gepopelt und etwas Mehl darunter geknetet. Könnte ja sein, dass es einfach zu klebrig ist. Auch das brachte nichts. Ich weiß nicht wie oft ich es versucht hatte, jedenfalls war ich dann so gefrustet, dass ich das Ding weg legte und meinen Teig in den Kühlschrank packte.
Morgen werde ich meine Ausstecherle raussuchen und eben doch wieder ausstechen.^^ 

Falls jemand mir eine Gebäckpresse empfehlen kann, dann bitte her mit den Infos.
Oder falls eine Firma meint, dass ihre Presse tatsächlich ein vorzeigbares Ergebnis auf das Backblech bringt, gerne ebenfalls kommentieren, oder eine Mail an anja[@]mesmer.de

Liebe Grüße, von einer gefrusteten

Anja

#kaiser #gebäckpresse #fiasko

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Zuckerstange im Geschenk-Anhänger und die Geschichte vom "Candy Cane"

Auch diese Geschenk- Anhänger habe ich schon vor einigen Wochen gebastelt.
Bisher habe ich sie noch nicht veröffentlicht, weil ich auch gleich eine Anleitung mitliefern wollte.
Nun ist sie fertig.
Man benötigt:
  • ein Stück Tonkarton (300gr)  26cm x 5cm
  • ein Stück buntes Papier oder Karton 6,5cm x 4,5cm
  • ein Stück buntes Papier oder Karton 5,5cm x 4,5cm
  • ein schmales Band für die Schleife ca. 20cm
  • eine Handstanze mit einem Durchmesser von min. 1cm
  • etwas Klebstoff
  • eine Nadel mit großem Öhr oder ein Lochstanzer für das Band
  • eine Zuckerstange
Alles andere ist optional.

Als erstes wird das lange Stück Tonkarton gefalzt. Ich nehme immer das Maß ab Vorderkante.
Hier also, die erste Falzlinie bei 1cm, dann bei 3cm, bei 9cm und die letzte Falz liegt bei 11cm.

Dann brauchen wir ein Loch für die Zuckerstange. Ich habe die Stelle so gewählt, dass es leicht in den ersten Zentimeter-Falz herein reicht, da mein Stanzloch etwas größer ist.



     Die andere Seite des Streifens wurde von mir mit der Stanze "Gewellter Anhänger" von Stampin up gestanzt. Natürlich kann man auch einfach mit dem Locher oben mittig ein Loch machen, damit der Anhänger später am Geschenk befestigt werden kann.
    Nun geht es ans Falten und Kleben.
    So sollte das Ganze aussehen. Der erste Zentimeter dient nun als Klebefläche.








    Meine Anhänger habe ich immer leicht schräg nach oben geklebt. Man kann natürlich alle Flächen rechtwinklig lassen.



    Jetzt noch das Deko-Papier aufkleben. Dabei kommt das kleinere Teil nach unten und das große darüber.




    Für die beiden Band-Löcher habe ich ein
    "keine-Ahnung-wie-es-heißt-Teil" genommen. Es geht auch eine Lochzange oder eben eine Nadel mit großem Öhr (Stopfnadel).






    Für die restliche Gestaltung kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.

    Zu den Zuckerstangen gibt es auch eine Geschichte, welche auf der Seite http://www.lgvgh.de " Die Geschichte von Candy Cane" nach zu lesen ist (danke Carmen für die Idee).
    Verschenkt doch diese Geschichte mit den Zuckerstangen
    Also ausdrucken, falten und entweder auf der Rückseite ankleben, oder versuchen sie innen anzukleben. So, dass man die Geschichte vielleicht "ausrollen" kann.
    Hierzu muss man dann etwas mit dem Format spielen.
    Ich finde es ist auf jeden Fall mal eine etwas andere Weihnachtsgeschichte.


    So, heute war es mal wieder etwas mehr.
    Allen, die bis hierhin durchgehalten haben, wünsche ich einen tollen Tag und vielleicht packt Euch ja die Bastel-Lust. Dann sendet mir doch Fotos von Euren Zuckerstangen- Anhängern, am Besten an anja[@]mesmer.de.
    Ich setze die Bilder, wenn Ihr wollt, hier unter diesen Beitrag, mit Eurem Namen.
    Falls Ihr darüber bloggt, würde ich mich über einen Link zu meiner Seite freuen.

    Liebe Grüße,

    Anja

    Weihnachtsmarkt die 2. und wir bekommen eine Hütte!

    Vom Steinheimer Weihnachtsmarkt möchte ich Euch heute gar nicht so sehr zutexten.
    Nur soviel, wir waren 4.
    Meine Nichte Sara mit ihren Papermaniacs-Figuren (unter anderem einem Einhorn!)  <3,
    mein Neffe Michael mit Sachen aus Holz (Bilderrahmen, Kerzenhalter usw.),
    meine Schwester Jutta mit div. Teesorten, Sternen uvm.,
    und ich mit ...na das wisst ihr ja schon.
    Alle in einer Hütte mit ner Breite von 2,50m. Macht also genau 62,5 cm pro Person. ^^
    Damit dürfte schon alles erzählt sein.

    Sonntagabend allerdings habe ich mich früher in Steinheim vom Acker gemacht, da ich bei Ebay eine eigene Hütte ersteigert hatte. Einziger Haken: Abbau zwischen 19 und 20 Uhr in METZINGEN, das gut ne Stunde entfernt liegt.
    Egal. Mein Mann holte mich gegen 18Uhr mit seinem Auto und Anhänger an und das Abenteuer begann.
    Genau eine Stunde später standen wir nun in Metzingen auf dem Weihnachtsmarkt. Ein wirklich schöner Markt. Klein aber mit viel Liebe gemacht. ...ich schweife schon wieder ab.
    Da war sie also nun. MEINE Hütte! Noch wurde sie ausgeräumt. Doch schon kurze Zeit später begannen wir mit dem Abbau. Und, es war eine Herausforderung! Die Hütte wurde vom Besitzer selbst konstruiert.
    Er hat dabei wirklich an alles gedacht. Ich bin froh, dass wir so einen netten Ebayer erwischt haben, dass hätte auch mächtig ins Auge gehen können.
    Ob wir die Hütte allerdings jemals wieder aufgestellt bekommen steht noch in den Sternen.

    Egal. Im Sommer machen wir den Test.
    Das Tolle an der Hütte ist, sie geht so klein zusammen, dass sie komplett in Gernot´s Ford Custom passt. Der Anhänger war also eigentlich unnötig.
    Gegen 22.30 Uhr waren wir daheim, wo unsere Jungs schon warteten um uns beim Ausladen zu helfen.

    Was für ein aufregender Tag!

    Liebe Grüße,
    Anja

    Freitag, 2. Dezember 2016

    Teebären© - Tee aus Bären gemacht ;)

    Vor ein paar Wochen habe ich sie im Netz entdeckt.
    Die Teebären©.

    Sofort war ich von Ihnen angetan und bestellte welche für den Weihnachtsmarkt. Leider kam die Lieferung nicht rechtzeitig für den Talheimer Markt. Erst letzten Mittwoch trafen die Bären hier ein.

    Was ist ein Teebär©?
    Er sieht aus wie ein Gummibär vor dem Winterschlaf! Etwas pummelig und riecht sooooooo lecker!
    Bislang gibt es 3 Geschmacksrichtungen:
    • Pfefferminz
    • Ingwer-Zitrone
    • Orange-Zimt
    Was macht man damit?
    Man bereitet sich heißes Wasser zu und gibt es in eine Tasse. Hier kommen nun die Bären hinein. Je nachdem wie intensiv der Geschmack sein soll, oder wie groß die Tasse ist, mal mehr, mal weniger.
    Wenn man dann umrührt lösen sich die Kleinen auf und man erhält einen leckeren Tee.

    Wir haben die Sorten Pfefferminz und Ingwer-Zitrone besorgt, welche es dann morgen und übermorgen auf dem Steinheimer Weihnachtsmarkt zu kaufen gibt.

    Den Geschmacks-Test haben die Bären bestanden. Unser Favorit: Ingwer-Zitrone!


    So ich geh jetzt packen fürs Wochenende.

    Liebe Grüße,
    Anja

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